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Wolfgang Schild - Dimensionen der christlichen Hexerei

Acht Beiträge

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Über das Buch

Zum Inhalt

Die teils wiederveröffentlichten, teils neu geschriebenen Beiträge erörtern Themen der unterschiedlichen Dimensionen des christlichen Hexereiphänomens.

Die ersten beiden betreffen die theoretischen Bemühungen in der Theologie, die Hexenleute als Teufelsverbündete zu begreifen. Es werden die ersten wichtigen Hexenschriften des 15. Jahrhunderts und die Auffassung von Friedrich Spee SJ vorgestellt. Es folgen zwei Beiträge zum Hexensabbat, wobei auch die künstlerische Dimension einbezogen wird. Eine andere Dimension betrifft die rechtlichen Aktionen der maßgebenden Institutionen, hier zunächst in einem Überblick über die strafrechtlichen Vorschriften, sodann als ein Beitrag zur Frage der Strafbarkeit von Kindern für Hexereiverbrechen. Eine wieder andere Dimension betrifft das alltägliche Leben mit als Hexenleuten angesehenen Mitmenschen, wobei der vom Christentum nicht völlig verdrängte frühere Glaube an Gottheiten, Geister, Gespenster und Dämonen weiter praktiziert wurde. Dabei geht der siebte Beitrag den Texten nach, in denen manche moderne Historiker Aussagen über eine altgermanische Göttin Holda sehen wollen.

In einem Exkurs wird die Bedeutung der Holda (im Verhältnis zu Venus und Maria) in Wagners „Tannhäuser“ untersucht. Den Abschluss bildet ein Beitrag zu Rechtsverfahren wegen Hexerei nach dem Ende der Verfolgungen.

Die Beiträge.

Die frühen Hexenschriften Hexereibegriff und Hexereiverbrechen bei Friedrich Spee Das Mahl der Hexenleute Künstlerischer Hexensabbat

Erster Teil: Hexensabbat als musikalisches Motiv Zweiter Teil: Hexensabbat als bildliches Motiv

Strafrechtsgeschichte und Hexerei Zurechnungsfähigkeit der Kinder(hexen) Holda zwischen und jenseits von Göttin und Hexengestalt.
Eine christliche Geschichte Hexereiprozesse nach dem Ende der Verfolgung [...]

Schlagworte

Hexerei, Teufel, Ketzer, Friedrich Spee, Hexensabbat, Hexen, Kulturgeschichte, Rechtsgeschichte, Christentum, Richard Wagner, Arras, Le champion des dames, Hans Vintler, Holda

Angaben zur Produktsicherheit

Hersteller
Verlag Dr. Kovac GmbH
Leverkusenstraße 13, 22761 Hamburg

E-Mail
info@verlagdrkovac.de

  • Autor*in
    Wolfgang Schild
  • Seiten
    428
  • Jahr
    Hamburg 2026
  • ISBN
    978-3-339-14810-0
  • Schriftenreihe
    Schriften zur Kulturgeschichte
  • ISSN
    1862-7277
  • Band
    67
  • Fachbereich
    Geisteswissenschaft

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