Christian Bruder - Die Relativität der Macht – Clinton, die Generäle und die „Krise“ der zivil-militärischen Beziehungen in den USA
Eine neo-institutionalistische Analyse und Neubewertung
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Über das Buch
Zum Inhalt
Wer bewacht die Wächter? Das Verhältnis von ziviler Politik und Militär zählt seit jeher zu den brisantesten Delegationsbeziehungen überhaupt. Wie kann die Politik als Prinzipal (Auftraggeber) sicherstellen und kontrollieren, dass das Militär als ihr dienender Agent die übertragenen Aufgaben gehorsam, effizient und effektiv erfüllt? Diese Problematik gilt auch für die USA, etablierte Demokratie und führende Militärmacht in der Welt.
Aufgrund ihrer besonderen Natur ist die Militärpolitik i.d.R. ein Feld kontroverser Entscheidungen mit weitreichenden Konsequenzen: Die Resultate richten mitunter buchstäblich über Leben und Tod. Folglich sind trotz klar definierter Entscheidungsregeln und -kompetenzen die tatsächlichen Entscheidungsprozesse geprägt durch ein intensives Ringen um Einfluss und Macht hinter den Kulissen – die faktische Ausgestaltung der zivilen Kontrolle ist in hohem Maße abhängig von Interessensgegensätzen, Informationsasymmetrien und bürokratischen Manipulationstechniken. Die jüngsten Querelen im Zuge der Kriege im Irak und in Afghanistan illustrieren die praktischen Herausforderungen der Durchsetzung ziviler Suprematie in der Realität.
Konflikte zwischen Zivilen und Militärs sind indes kein Novum: Vor allem unter Bill Clinton galt nach breiter Auffassung in Forschung und Medien das Verhältnis als so katastrophal, dass eine „Krise“ der zivil-militärischen Beziehungen und gar die Erosion der zivilen Kontrolle konstatiert wurden. Rückblickend verweisen die auch unter Bush und Obama fortwährenden Turbulenzen jedoch auf die Tatsache, dass diese Befunde zur Clinton-Ära schlichtweg zu kurz greifen. „Die Relativität der Macht“ widmet sich daher einer längst überfälligen Neuinterpretation der zivil-militärischen Beziehungen unter Clinton. Die Entscheidungs- und Aushandlungsprozesse zwischen hoher Generalität und politischer Führung werden anhand der wichtigsten Streitfälle (Integration von Homosexuellen ins Militär sowie…
Schlagworte
Politische Wissenschaft, Zivil-militärische Beziehungen, Zivile Kontrolle, USA, Militär, Armee, Bill Clinton, Neo-Institutionalismus, Prinzipal-Agent-Beziehung, Krise, Pfadabhängigkeit, Anreizstruktur, Macht, Leadership, Militärische Interventionen
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SchriftenreiheSchriften zur internationalen Politik
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ISSN1618-0046
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Band32
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