Beate Petra Kory - Hermann Hesses Beziehung zur Tiefenpsychologie

Traumliterarische Projekte

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Über das Buch

Zum Inhalt

Beate Petra Kory untersucht die Beziehungen Hermann Hesses zur Tiefenpsychologie Freudscher und Jungscher Prägung am Beispiel des Traumes. Demzufolge ist die Arbeit in einem Grenzgebiet zwischen Literatur und Psychologie angesiedelt. Adäquat für die Untersuchung dieses Grenzgebietes erweist sich eine interdisziplinäre Methode, die sowohl die Freudschen und Jungschen Traumtheorien als auch vor allem ihre literarische Verarbeitungsweise berücksichtigt.

Die Autorin untersucht die Funktionen des Traumes im Prosawerk Hesses vor der Begegnung mit der Tiefenpsychologie, unter dem unmittelbaren Einfluss der Tiefenpsychologie und im Alterswerk. Diese drei verschiedenen Etappen in der Verwendungsweise des Traumes sieht Kory als getreuen Spiegel von Hesses sich im Laufe der Zeit wandelnder Einstellung zur Tiefenpsychologie. Hesses lebenslängliche Faszination vom Phänomen des Traumes erklärt, weshalb der Schriftsteller trotz Enttäuschungen seitens seiner Analytiker sein Interesse an den Erkenntnissen der Tiefenpsychologie auch noch im Alter beibehalten hat.

Das Neue an der Methode der Dissertation ist das gleichzeitige Betrachten der literarischen wie auch der tiefenpsychologischen Traumfunktion. Diese Zusammenschau ermöglicht es, die Wechselbeziehungen zwischen den beiden Traumfunktionen aufzuzeigen und damit zu beweisen, dass Hesse nicht unreflektiert tiefenpsychologische Elemente in sein Werk übernimmt, sondern wesentlich um die Erweiterung der literarischen Verwendungsweisen des Traumes bemüht ist.

Im Unterschied zu anderen Arbeiten, die das Werk Hesses aus tiefenpsychologischer Perspektive analysieren und nur Werke heranziehen, die nach 1916 - der ersten Begegnung Hesses mit der praktischen Psychoanalyse - entstanden sind, wendet sich diese Arbeit auch dem Frühwerk des Schriftstellers zu. Die Auseinandersetzung mit dem Frühwerk aus tiefenpsychologischer Perspektive ermöglicht es Beate Petra Kory festzustellen, dass sich schon in den Träumen, die…

Schlagworte

Hermann Hesse, Tiefenpsychologie, Traumsymbol, Traumliteratur, Literaturwissenschaft, Germanistik, Traumtheorie

  • Autor*in
    Beate Petra Kory
  • Seiten
    312
  • Jahr
    Hamburg 2003
  • ISBN
    978-3-8300-1171-2
  • Schriftenreihe
    Studien zur Germanistik
  • ISSN
    1610-8604
  • Band
    4
  • Fachbereich
    Geisteswissenschaft

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