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Michael Zieg - Die Grafen von Hardeck und ihre Burg – Dichtung und Wahrheit

Ein Beitrag zur Geschichte einer sagenumwitterten Burgruine und ihrer Besitzer Herausgegeben vom Verein zur Erhaltung der Burgruine Hardeck e.V.

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Über das Buch

Zum Inhalt

Seit dem 18. Jahrhundert streiten Rechtsgelehrte, Wissenschaftler und Laienforscher über die Frage, ob es im Raum Büdingen vor mehr als 900 Jahren „Grafen von Hardeck“ gab, ob diese die gleichnamige Burg errichteten und ob die heute in Büdingen ansässige Adelsfamilie von Ysenburg deren Nachfahre ist.

Damit einher geht seit ebenso langer Zeit die Auseinandersetzung zu der Frage, ob diese Grafen von Hardeck einen Löwen im Wappen führten. Grund für die kontroverse Erörterung dieser Fragen war die Tatsache, dass Graf Anton von Isenburg, als er im Jahr 1543 das Kloster Selbold aufhob, sich auf seine angeblichen Vorfahren „von Hardeck“ berief, die Stifter des Klosters gewesen seien. Mit der gleichen Begründung gelang es ihm im Jahr 1547, von Kaiser Karl V. eine Wappenbesserung zu erhalten, die sein Familienwappen um einen Löwen ergänzte.

Zieg stellt in der vorliegenden Arbeit zuerst die Personen vor, die zu den genannten Themen seit dem 18. Jahrhundert forschten und geht auf etwaige wirtschaftliche Abhängigkeiten dieser Wissenschaftler und Laien ein. Anschließend untersucht er die Beziehungen der Familie Isenburg zu Reichsgericht und Kloster Selbold seit dem 13. Jahrhundert auf Hinweise zu den „Hardeckern“. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Vorgängen um die Reformation des Selbolder Klosters, beginnend mit den Bauernunruhen des Jahres 1525.

Dem Autor gelingt es nachzuweisen, dass es sich bei den „Grafen von Hardeck“ um eine von Anton von Isenburg und seinen Rechtsberatern konstruierte Vorfahrenlinie handelt, die dazu diente, das Kloster Selbold aufheben und seiner Landesherrschaft eingliedern zu können. Dass Abt und Konvent des Selbolder Klosters diese angeblichen Vorfahren quasi postum als Klostergründer anerkannten, lag in ihrer vollkommenen Machtlosigkeit gegenüber dem Isenburger begründet. Den „Hardecker Löwen“ identifiziert Zieg als staufisches Amtswappen der um 1240 ausgestorbenen Herren von Büdingen, welches sich im […]

Schlagworte

Burgruine Hardeck, Grafen von Hardeck, Kloster Selbold, Dietmar von Selbold, Anton von Isenburg, Büdingen, Geschichte, Mittelalter, Ronneburg, Gelnhausen, Friedrich Thudichum, Hohenlohe-Brauneck, Hardecker Löwe, Erzbistum Mainz, Selbold

Angaben zur Produktsicherheit

Hersteller
Verlag Dr. Kovac GmbH
Leverkusenstraße 13, 22761 Hamburg

E-Mail
info@verlagdrkovac.de

  • Autor*in
    Michael Zieg
  • Seiten
    120
  • Jahr
    Hamburg 2026
  • ISBN
    978-3-339-15000-4
  • Schriftenreihe
    Studien zur Geschichtsforschung des Mittelalters
  • ISSN
    1435-6619
  • Band
    52
  • Fachbereich
    Geisteswissenschaft

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