Frank Baumgärtner - Zum Konzept eines interregionalen Transfersystems bei asymmetrischen Schocks in der Europäischen Währungsunion

88,90 €
88,90 €
inkl. MwSt.
zzgl. Versandkosten

Lieferzeit max. 3 Tage *

Die Menge muss 1 oder mehr sein

Lieferung & Versand

  • Warensendung bis 500 g
    0,00 €
    Lieferzeit max. 3 Tage

Über das Buch

Zum Inhalt

Mit dem Inkrafttreten des Vertrags von Maastricht im November 1993 ist die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion integraler Bestandteil der Europäischen Union geworden. Diese bedeutsame Etappe des europäischen Einigungswerks brachte tief greifende Veränderungen aus ökonomischer Sicht mit sich. Insbesondere können Zahlungsbilanzungleichgewichte innerhalb der Eurozone nun nicht mehr durch Veränderungen des Wechselkurses ausgeglichen werden. Starke regionale Disparitäten in der Eurozone führen dazu, dass auftretende ökonomische Schocks sich regional unterschiedlich auswirken und teils erhebliche und langfristige negative Wirkungen auf Beschäftigung und Einkommen zur Folge haben können. Die aktuelle Finanzkrise im Euroraum hat deutlich das ökonomische Auseinanderdriften zwischen europäischen Regionen vor Augen geführt. Dies hat wiederum die Diskussion um Fiskaltransfers zur Bekämpfung asymmetrischer Schocks in den Fokus gerückt.

Die vorliegende Studie setzt hier an und stellt zunächst Ursachen, Übertragungsmechanismen und Wahrscheinlichkeiten solcher asymmetrischer Schocks dar. Die folgende Analyse verfügbarer Anpassungsmechanismen an asymmetrische Schocks ergibt, dass derzeit kein wirksamer „Schockabsorber“ in der Eurozone zur Verfügung steht.

Im zweiten Teil der Untersuchung wird daher das Modell des interregionalen Transfersystems als realisierbarer alternativer Anpassungsmechanismus entwickelt. Drei Theoriegruppen bilden die Basis des Modells: die Theorie des Fiskalföderalismus, der Ansatz der Bürgersouveränität und das Konzept der functional, overlapping, competing jurisdictions (FOCJ).

Kernaufgaben des auf dieser Grundlage entwickelten Systems sind zum einen, akut auftretende asymmetrische Schocks abzufedern (Krisenmechanismus), sowie zum anderen, präventiv gegen asymmetrische Schocks tätig zu werden (Präventionsmechanismus). Durch die festgelegten Strukturen und Finanzierungsregeln innerhalb des interregionalen…

Schlagworte

Asymmetrische Schocks, Europäische Währungsunion, Anpassungsmechanismen, Regionalpolitik, Fiskalföderalismus, Bürgersouveränität, Wettbewerblicher Föderalismus, FOCJ, Interregionales Transfersystem, Finanzkrise

  • Autor*in
    Frank Baumgärtner
  • Seiten
    210
  • Jahr
    Hamburg 2014
  • ISBN
    978-3-8300-8014-5
  • Schriftenreihe
    Wirtschaftspolitik in Forschung und Praxis
  • ISSN
    1619-8867
  • Band
    72
  • Fachbereich
    Wirtschaft

Lieferzeit

(*) Die Lieferzeit beträgt innerhalb Deutschlands üblicherweise 2 bis 3 Werktage ab Zahlungseingang. Bei Bestellungen an Wochenenden und Feiertagen verzögert sich die Auslieferung entsprechend.